Frauen

Die Frauen spielen mit Beginn der Saison 2016/17 in einer Spielgemeinschaft mit Lindau und Förste = SG Lindau/Wulften/Förste.  Die Mannschaft spielt in der Kreisliga.        Trainer der Mannschaft ist Daniel Völker.

Nach einem Kreiswechsel von Northeim nach Göttingen und einer teils neu formierten Mannschaft startete die SG mit Ungewissheit, jedoch auch großen Vorfreude in die Spielzeit 2017/18. Das Trainerteam Daniel und Markus waren gespannt, wie sich diese neuformierte Mannschaft in der neuen Liga zurechtfinden würde.

Die Testspiele wurden gegen teils direkte Konkurrenten und ligenhöhere Mannschaften ausgetragen und verliefen… man könnte sagen… eher durchwachsen. Dennoch ersichtlich waren durchaus gute Ansätze, auf denen es nun aufzubauen galt. Das erste Spiel der Saison wurde verlegt, womit die Saison direkt mit Spielen gegen die Favoriten der Liga startete: Lindenberg/Adelebsen und Nesselröden. Beide Spiele wurden klar verloren, bedingte aber keinen Abbruch an Motivation und Zusammenhalt von Seiten der Mannschaft. Denn was nun folgte, ist beim Eishockey als Miracle on Ice bekannt. Die beiden Niederlagen zum Auftakt würden die Einzigen der Saison bleiben und zu den bis zu diesem Zeitpunkt 12 Gegentoren kamen in den kommenden 14 Spielen nur noch 4 weitere hinzu. Die Mannschaft verließ in den folgenden 12 Spielen als Sieger vom Platz und fügte dabei sogar dem Saisonmeister aus Nesselröden seine einzige Niederlage zu. Da waren sie also, Motivation und Zusammenhalt.

Es waren vielen enge Partien. Jedoch bedingte eben dies, dass die Mannschaft noch enger zusammenrückte und auf wie neben dem Feld als eine Einheit auftrat, die es dem Gegner schwer machte, zu zählbaren Erfolgen zu kommen. Überragende Defensivqualitäten, gepaart mit oft sehenswerten Offensivaktionen und einem gewissen Quäntchen Glück bescherten der SG eine überragende Saison, die so sicher niemand erwartet hatte – auch nicht das Trainerteam. Jede Spielerin hatte sich individuell verbessert und die Mannschaft war zu einem eingeschworenen Team zusammengewachsen. Erkennbar ist dies jedoch nicht nur anhand der Punkttabelle, sondern ebenfalls anhand lautem Lachen aus der Kabine oder der Etablierung kleiner Mannschaftstraditionen, wie das Mannschaftfoto bei hochgehaltenen drei Fingern am Ende jedes gewonnen Spiels.

Als Highlights der Saison sind zudem der Turniersieg beim selbstausgerichteten Hallenturnier im Februar sowie das wenige Tage später angesetzte, dreitägige Wintertrainingslager in Benneckenstein herauszuheben. Auch hier stellte sich die Paarung aus Spaß und Motivation als goldenes Geheimrezept der Gruppe dar und ließ die Mannschaft bei zahlreichen Stunden des gemeinsamen Zusammensitzens zunehmend ersichtlich zusammenwachsen.

Als kleines Makel der Saison könnte man vielleicht die Halbfinalniederlage im Kreispokal gegen Duderstadt bezeichnen. Bei diesem spielten die Mädels gegen den selben Gegner, gegen sie eine Woche später in der Liga 5:0 gewinnen würden. Aber solche Tage gibt es halt und wie so oft, folgen Pokal und Liga unterschiedlichen Gesetzmäßigkeiten. Was unterm Strich bleibt ist, dass Trainerteam wie Mannschaft zurecht stolz sind auf das, was sie in den letzten Monaten erreicht haben. Es gilt nun, mit der nächsten Saison an eben diesen Erfolg anzuknüpfen.

 

Insgesamt kamen im Laufe der Saison 28 Spielerinnen zum Einsatz, davon allein 5 verschiedene Torhüterinnen (!!!). Bei 16 Spielen gelangen 12 Siege, 2 Unentschieden bei nur 2 Niederlagen und einem Torverhältnis von 40:16 Toren. Beste Torschützinnen waren Lara Kladnik (14), Pia Hillebrecht (9) und Lea Piepenbrink (6).

 

In der Rückrundentabelle belegte man mit 7 Siegen, 1 Unentschieden und keiner Niederlage bei 21:2 Toren sogar den 1. Platz.

 

Das Trainerteam und die Mannschaft möchten sich noch einmal bei allen Fans, Helfern und Gönnern sowie den Vorständen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass diese großartige Saison mit der Vizemeisterschaft gekrönt werden konnte.

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